Chris Priestley:                

Onkel Montagues Schauergeschichten              

Bloomsbury     2011       

220 S.        12,90 €            

ISBN  978-3-8270-5371-8

 

Nichts für zarte Gemüter! Schauergeschichten in bester englischer Tradition.

Edgars Onkel Montague wohnt, nicht weit von seinem Elternhaus  entfernt, in einem alten Haus.. In den Schulferien besucht er ihn gerne, denn der Onkel lädt ihn dann zum Tee vor dem Kamin ein und erzählt  Geschichten. Einiges ist seltsam in diesem alten Haus.  Der Onkel empfängt Edgar stets selber an der Tür. Im Haus ist es immer kalt, scheinbar kälter als draußen, und es sieht so aus, als glitzerten Eiskristalle auf dem Treppengeländer.

Es gibt einen Diener, der den Tee serviert, aber nur bis an die Tür des Zimmers kommt und das Tablett durch den Türspalt hinein reicht. Nie bekommt Edgar ihn zu Gesicht.

Die Geschichten des Onkels handeln stets von Kindern.  Und wenn Edgar nach Hause zurückkehrt, hat er oft den Eindruck, dass ihn Kinder von den Büschen am Wegesrand aus  beobachten, Dorfkinder, wie er meint, und er beschleunigt seine Schritte. 

Wie gesagt, nichts für zarte Gemüter, aber großartig geschrieben (und übersetzt!) und voller Atmosphäre.

Zu recht  für den Jugendliteraturpreis 2011 nominiert.

                  

   

(Gudrun Ehrhardt)    

 

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